LekondosOntologie der Modemarken

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Kleidung ist Ausdruck ohne Erklärung. Sie beeinflusst, wie du gesehen wirst und wie du dich selbst siehst. Muster von Geschmack, Stimmung, Disziplin, Exzess und Zurückhaltung wiederholen sich über Zeiten und Kulturen hinweg. Dies ist unser Leitfaden, um diese Sprache sichtbar zu machen.

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Fetico

Fetico ist ein japanisches Label für Damenmode. Die Kollektionen betonen die Silhouette durch präzise Schneiderei und transparente Textilien. Die Marke thematisiert weibliche Selbstbestimmung und Body Positivity. Corsagen und Cut-outs sind zentrale Elemente. Die Ästhetik verbindet Vintage-Konstruktionen mit einem zeitgenössischen, subversiven Blick auf traditionelle Weiblichkeit.

Geschichte

Die Designerin Emi Funayama gründete Fetico im Jahr 2020 nach Stationen bei Christian Dada. Die Marke entstand in der Tokioter Modeszene als Gegenentwurf zu Oversized-Silhouetten. Der Fokus liegt auf körperbetonten Schnitten. 2022 erhielt Fetico den JFW Next Brand Award. Das unterstreicht den Einfluss auf das moderne japanische Design. Das Label markiert einen Wandel hin zu expressiver, körpernaher Kleidung. Dies geschieht in einem Markt, der bisher von konservativen oder avantgardistischen Dekonstruktivisten geprägt war.
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