Yohji Yamamoto
Yohji Yamamoto ist ein japanisches Avantgarde-Modehaus. Es definiert sich durch Oversized-Silhouetten, dekonstruierte Schneiderei und eine vorwiegend schwarze Farbpalette. Die Marke verkörpert einen Anti-Fashion-Ethos. Der Raum zwischen Körper und Stoff steht im Mittelpunkt. Sie spricht eine intellektuelle Subkultur an, die Imperfektion und Zeitlosigkeit schätzt.
Modegeschichte
Yohji Yamamoto gründete sein Label 1972. Seine Pariser Debütkollektion folgte 1981. Gemeinsam mit Rei Kawakubo etablierte er eine radikale Ästhetik. Er stellte westliche Vorstellungen von Glamour und Form infrage. Seine Arbeit betont das Handwerk und das Konzept des 'Ma' – des negativen Raums. Dieser Ansatz verschob die Modegeschichte in Richtung Konzeptualismus. Er beeinflusste Jahrzehnte von Designern durch die Ablehnung von Trends und den Fokus auf strukturelle Experimente.
